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Entwicklung einer bioartifiziellen Trachea durch Methoden des Tissue Engineering Prof. Haverich, MHH
Die Trachea ist ein Röhrenorgan zwischen Kehlkopf und den Bronchien
mit der Hauptfunktion den Luftaustausch zwischen Lunge und der Außenwelt
zu gewährleisten. Der Tubus ist außen mit Knorpelspangen bewehrt
damit eine stabile aber biegsame Struktur entsteht und innen luminal
mit einem Flimmerhaarepithel ausgekleidet. Ein feines Netz von dünnen
Gefäßen versorgt die Trachea zusammen mit der Schilddrüse
und der Speiseröhre. Das vorliegende Projekt hat zum Ziel, mittels Tissue Engineering ein primär vaskularisiertes Implantat basierend auf autologen Zellen und Geweben zu entwickeln, was folgende Eigenschaften aufweist: (1) Seitenstabile aber längsflexible tubuläre Struktur (2) Vaskularisiert (3) = 6 cm Länge (4) Luftdichte Anastomose möglich (5) Wachstumsfähig (6) Nicht immunogen (7) Infektionsresistent. Durch die Verwendung einer AutoVaM (autologe vaskularisierte Matrix)
in Form eines Dünndarmsegments, das vom Empfänger selbst stammt,
als Grundstruktur, die aussen mit kryopräservierten Knorpelspangen
besetzt und innen mit empfängereigenen Epithelzellen besiedelt wird,
soll dieses hochgesteckte Ziel erreicht werden, so dass in Zukunft eine
idealer Tacheaersatz, individuel hergestellt für jeden Empfänger,
zur Verfügung gestellt werden kann.
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