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Teilprojekt „Magnesiumstents in chirurgischen Stenosen“ Priv.- Doz. Dr. Matthias Peuster, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen
Zielsetzung Derzeit stehen für die Therapie chirurgischer Stenosen nach korrigierenden
Operationen angeborener Herzfehler im frühen Kindesalter keine Stents
zu Verfügung, die hinreichend dem Gefäßwachstum des kindlichen
Organismus angepasst werden könnten. Degradierbare Stents aus korrosiven
Legierungen könnten hierzu Abhilfe schaffen. Im diesemTeilprojekt
soll am Beispiel der Re-Aortenisthmusstenose die Effektivität und
Sicherheit einer interventionellen Therapie mit degradierbaren Mg-Stents
für das pädiatrische Patientenkollektiv evaluiert werden. Zu
diesem Zweck wurde durch Schaffung chirurgischer Gefäßstenosen
im Aortenisthmus des jungen, noch wachsenden Schweines, ein dem Krankheitsbild
der Re-Aortenisthmusstenose nach chirurgischer Therapie im Kindesalter
vergleichbares Krankheitsbild simuliert. Nach 4-wöchiger Ausheilung
des Operationstraumas soll dann die interventionelle Behandlung mittels
Implantation von Magnesiumstents bewertet werden. Die Nachbeobachtung
erstreckt sich auf einen Zeitraum von ca. 6-9 Monaten, bis das Schwein
ausgewachsen ist. Re-Evaluationen evtl. mit Anpassung des Stentdurchmessers
durch Nachdilatation oder erneute Stentimplantation sind in Abständen
von etwa 3 Monaten vorgesehen.
Abbildung: End-zu-End-Anastomose der thorakalen Aorta descendens bei einem 7 kg schweren Minipig zur Defektschaffung. |
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